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Bielefelder JazzClub e.V.

1980 - 2010

Die ersten Jahre

Die 20 jährige Geschichte des Bielefelder Jazzclubs beginnt Anfang 1980 im Musikhaus Niemeyer in Bielefeld-Sennestadt. Vorläufer gab es bereits einige Jahre früher in verschiedenen Lokalen und Veranstaltungsorten im Bielefelder Raum. Ein paar Jazz-Begeisterte trafen sich immer wieder an Orten, an denen man in Bielefeld Dixieland, Swing, Ragtime und Boogie Woogie hören konnte (Jazz-Klause, Eisenhütte). der langjährige Wunsch, einen eigenen JazzClub zu gründen, wurde im Frühjahr 1980 in die Tat umgesetzt. Es gab ca. 30 Gründungsmiglieder, u.a. auch Lothar Zietlow und Klaus dieter Gehner, die dem Club bis heute treu geblieben sind. Die ersten Clubräume in der Walther-Rathenau-Straße Erste eigene Räume dann an der Walther-Rathenau-Straße: ein paar Treppenstufen führten hinab in einen Keller, wie man sich einen Jazzkeller vorstellte: dunkel, schummerig; bei Tageslicht betrachtet nicht unbedingt sauber, aber mit guter Stimmung jeden Freitag bei Live-Jazz und an manchem Dienstag, an den Clubabenden ohne Live-Band. Oliver Frame in der Walther-Rathenau-Straße

Und wer war immer da, begrüßte bekannte und neue Gäste, kümmerte sich um Musiker, das Programm und das Bier? - die damalige Vorsitzende Christel Hülsmann. Namen wie Silvia Droste, Ali Claudi, Bob Long, Sami Swoi gehörten bereits in diese Phase des BJC. Zwei Jahre wurde dort gejazzt und gefeiert, bis dann die Räume aufgeben werden mussten. Im September 1983 stand der Umzug in die August-Bebel-Straße an. Auch hier begann der Weg zum Jazz mit einer Treppe, aber diesmal musste man ein paar Stufen hochsteigen. Auch hier der dunkle Vorhang, die stets umlagerte Theke, die Bühne, auf der es Jazz der verschiedensten Stilrichtungen gab. 120 Mitglieder etwa hatte der Club in dieser Zeit; heimische und überregional bekannte Gruppen, auch internationale Bands waren während der fünf Jahre zu Gast, z.B. Pete Allen, Gottfried Böttger, Roy Williams und viele andere; und übrigens im Februar 1984 Helge Schneider - damals noch mit seiner Swing Combo.

Natürlich nicht vergessen darf man die zahlreichen Bands aus der Umgebung, die das Clubleben wesentlich mitgeprägt haben und an vielen Abenden für ein volles Haus gesorgt haben: Steamboat Seven, Jazz Sündikat, Jazz Junction, Dr. Lippenkraft, Take Five, Onkel Wilhelms Jazzkapelle u.a. August-Bebel-Straße

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